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Portugal ist seit der Abschaffung der Monarchie in
1910 eine Republik. Sein Status als demokratischer Staat begann mit der
sogenannten 'Nelken-Revolution' am 25. April 1974, wodurch die
autoritäre Korporativ-Republik, die 1932 von António de Oliveira
Salazar errichtet wurde, zu Fall gebracht wurde.
Gemäß der nach der Revolution in 1976 aufgestellten Konstitution ist
der Chef der Republik der Präsident, der direkt für eine vierjährige
Amtszeit gewählt wird. Der Präsident repräsentiert die Nation, hat das
Oberkommando über die Armee, ernennt den Premierminister, gibt
Botschaften an das Parlament und beruft es ein oder löst es auf, wenn
erforderlich.
Die Parlamentswahlen in Lissabon finden alle vier Jahre statt, genau
wie die Wahlen für das Amt des Präsidenten, der Regionalregierungen und
der örtlichen Distrikte. Die Wahlen sind laut und unterhaltsam. Die
Kandidaten aller politischen Parteien reisen im ganzen Land herum und
zeigen sich mit Prominenten bei allen Anlässen, wie z. B. zu großen
Sportveranstaltungen usw., um sich mehr Stimmen zu sichern.
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